NABU Insektensommer : Zweite Zählung vom 31. Juli bis 9. August

 

Vom 31. Juli bis 9. August findet  die zweite Zählung des NABU-Insektensommers statt.  Eine Stunde lang sollen sich alle interessierten Menschen Zeit nehmen und zählen, was da kreucht und fleucht. Warum  ist eine zweite Zählung nötig? Weil jetzt andere Insekten zu finden sind, als bei unserer ersten Zählung im späten Frühjahr.  So wird bei der zweiten Zählung zum Beispiel die Blaue Holzbiene erwartet oder auch der Schwalbenschwanz. Der Marienkäfer steht auch wieder im Fokus, wie bereits bei der ersten Zählung. Gibt es mehr heimische Marienkäfer, wie den Siebenpunkt, oder sind es inzwischen mehr Asiatische? Solche Zahlen interessieren uns, weil wir anhand dieser unsere Naturschutzmaßnahmen besser ausrichten können. Daher: Gerne mitmachen, es ist auch für Laien geeignet!

 

Mehr Infos finden sich auf der Internetseite unseres Bundesverbandes hier  Dort ist auch ein Insektentrainer zu finden, um Arten bestimmen zu können, sowie Zählhilfen und weitere Tipps.


Impressionen der ersten Zählung

Wunderschöne Bilder unseres Vorsitzenden Martin Neub


Sieger des NABU Fotowettbewerbs

Kinder und Jugendliche schicken über 70 Fotos an NABU

Der NABU Kreisverband Emmendingen rief Kinder- und Jugendliche zwischen Ostern und Pfingsten dazu auf, die Natur vor ihrer Haustüre zu beobachten und Fotos von ihren Erlebnissen zu schicken. Das Ergebnis war überwältigend. Mehr als 70 Fotos erreichten den Naturschutzbund. Besonders schön: Kinder und Jugendliche unterschiedlichsten Alters beteiligten sich an dem Wettbewerb. Der jüngste Teilnehmer war 3, der älteste 17 Jahre alt. Eine Jury wählte nun die Siegerinnen und Sieger aus. Eine schwierige Wahl! Hier nun aber die Ergebnisse.

Sieger des Sonderpreises jüngster Teilnehmer: Noah Eble, 3 Jahre

1. und 2. Platz in der Kategorie "Professionelles Fotografieren"

Hannes Bonzheim und Finn Zenker

Platz 1-3: Paula Schmidt (13 Jahre) für Maiglöcken, Jano Geismann (5 Jahre)  für Feuersalamander und Lotta Moos (7 Jahre) für Spitzmaus

Fotoauswahl der weiteren Teilnehmer und Teilnehmerinnen


Ursache des Blaumeisen-Sterbens gefunden

Ergebnisse bestätigen NABU-Verdacht

Suttonella ornithocola,  so heißt das Bakterium, das das für das merkwürdige Blaumeisensterben bei uns in Deutschland  verantwortlich ist. Es ruft bei den Tieren eine Lungenentzündung hervor. Für Menschen und Haustiere ist der Erreger dagegen ungefährlich.

Bereits seit Anfang März wurden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die offensichtlich krank wirken und kurz darauf versterben. Seit Anfang April ruft der NABU daher dazu auf, Verdachtsfälle dieses Phänomens über ein Online-Formular zu melden. 

Mehr Infos und das Onlineformular finden sich hier.